Kostenloser Onlinekurs · Kern in 30 Minuten
Kennst du das?
Beim Familienessen, auf der Arbeit oder in der Bahn sagt jemand einen Satz. Du hast sofort den Reflex: „Moment, das kann doch nicht stimmen." Aber das ist nur ein Gefühl. Ein handfestes Argument hast du aber nicht.
Damit bleiben dir zwei Möglichkeiten, und beide taugen nichts.
Du lässt die Aussage so stehen.
Unwidersprochen steht diese Behauptung nun im Raum. Manche merken sie sich. Nehmen es mit. Wiederholen es irgendwo. Du vergisst es. Ignorierst es. Eine weitere Information, die du nicht überprüfen konntest.
Du widersprichst.
Aber leider hast du kein Argument für deinen Einwand. Dein Gegenüber allerdings hat sowas wie ein Argument und macht dich platt. Oder sagt „Wäre aber möglich!" oder beruft sich auf Meinungsfreiheit. Alles irgendwie hässlich. Du kommst nicht weiter.
Im Elternchat kursiert eine Studie, die niemand gelesen hat.
Ein Kollege erzählt etwas über eine Kollegin, die nicht dabei ist.
Jemand sagt „ich sag ja nur" — und danach kommt ein Vorwurf.
Und so geht es dir den ganzen Tag. Du hast keine Zeit, das alles nachzuprüfen, und keine Lust dazu. Also lässt du es — und sagst irgendwann den Satz, den heute fast alle sagen:
„Man weiß ja gar nicht mehr, was stimmt."
Genau da wollten sie dich haben.
Warum das kein Zufall ist
Es geht gar nicht darum, dass du etwas Bestimmtes glaubst. Es geht darum, dass du aufhörst, überhaupt etwas für sicher zu halten. Denn eine Lüge kann man widerlegen — Beliebigkeit nicht.
Wer nichts mehr für glaubwürdig hält, glaubt nichts mehr. Dann kann er auch nichts mehr überprüfen — und nichts widerlegen. Diese Person muss aber immer noch wählen: Parteien, Bürgermeisterinnen, Produkte, Abos. Sie wählt. Und zwar nicht mehr das, was wahr, richtig und willkommen ist. Sondern aus all dem Unklaren, Unerhörten, Absurden wählt sie das, was am besten passt: zur eigenen Wut, zur eigenen (in großen Teilen künstlich erzeugten) Angst, zur eigenen Bequemlichkeit, zu den Leuten, die man mag.
Wer oft genug gescheitert ist, glaubwürdig von unglaubwürdig zu unterscheiden, glaubt irgendwann, was er will. Nicht, was richtig ist. Und davon profitieren die Verkäufer von schlechten Produkten.
„Das Resultat ist keineswegs, daß die Lüge nun als wahr akzeptiert und die Wahrheit als Lüge diffamiert wird, sondern daß der menschliche Orientierungssinn im Bereich des Wirklichen … vernichtet wird."
Hannah Arendt, Wahrheit und Politik, 1967
Du bist nicht zu blöd und nicht zu faul. Du bist erschöpft. Denn du sollst erschöpft sein.
(Ja, das klingt jetzt nach Verschwörungstheorie. Ist keine — erkläre ich im Kurs.)
Das muss nicht sein
Der Fehler steckt in der Annahme, du müsstest bei jeder Aussage herausfinden, ob sie stimmt. Das schafft niemand — auch kein Journalist, auch kein Wissenschaftler.
Profis machen etwas anderes: Sie sortieren zuerst. Und stellen dabei fest, dass die allermeisten Aussagen gar keine Prüfung wert sind. Und sie geben die Last (von Recherche, Nachweis, Beleg) an denjenigen zurück, der behauptet.
Der ganze Trick
Es gibt nur zwei Sorten von Aussagen.
Eine braucht einen Beleg. Die andere nicht.
Wer das auseinanderhält, muss nicht mehr alles prüfen — sondern fast nichts. Zwei Fragen, zusammen drei Sekunden, in einer halben Stunde gelernt.
Probier es aus, bevor du mir glaubst
Acht Situationen aus dem Alltag — auf dem Spielplatz, im Elternchat, beim Bäcker. In jeder sagt jemand etwas Fragwürdiges. Die Frage ist jedes Mal dieselbe: Was tust du?
Die falschen Antworten klingen absichtlich vernünftig. Genau so begegnen sie dir nämlich auch im echten Leben.
Ohne Anmeldung · ein paar Minuten · dein Ergebnis sieht niemand außer dir
Und jetzt?
Diese Situationen verschwinden nicht. Aber du kannst lernen, sie in Sekunden einzuordnen — energiesparend und klar, ohne aufzugeben und ohne dich in Diskussionen zu verheddern.
Was danach anders ist
Was du bekommst
Sechs kurze Videos, und du kannst es. Das ist keine Kurzfassung, sondern die Methode, vollständig. Wer tiefer will, findet danach noch dreizehn weitere — alles freiwillig, alles in deinem Tempo.
Nach jedem Video eine Übung unter fünf Minuten. Kein Termin, keine Hausaufgaben, keine Prüfung — du bestimmst das Tempo und hörst auf, wo du willst.
Die Frage, die du dir gerade stellst
Berechtigte Frage. Wenn etwas nichts kostet, ist man oft selbst das Produkt. Also beantworte ich sie mit derselben Frage, die du im Kurs lernst: Wer hat etwas davon?
Verdienst du Geld mit diesem Kurs?
Nein. Ich lebe von Beratung, Trainings und Coaching. Dieser Kurs gehört nicht dazu und wird nie etwas kosten.
Kommt später eine Rechnung?
Nein.
Warum stellt kompetenz.jetzt diesen Kurs kostenlos zur Verfügung?
Zwei Gründe, und ich nenne sie lieber selbst. Erstens: Wer den Kurs macht, kennt danach meinen Namen. Ein paar buchen mich irgendwann für etwas ganz anderes. Das ist real. Zweitens: Ich lebe hier. Ich mag unsere Demokratie und unsere Art zu leben. Ich mag keinen totalitären Staat, keinen Hass, keine Gewalt. Und ich habe Angst um beides — die Demokratie und das Miteinander.
Ich bin überzeugt: Desinformation produziert Verwirrung. Verwirrung produziert Beliebigkeit. Und Beliebigkeit ermöglicht schreckliche Dinge. Deshalb dieses Angebot — es setzt genau da an, an der Verwirrung und der Beliebigkeit.
Was passiert mit meinen Daten?
Du bekommst den Kurs per E-Mail und gelegentlich Post von kompetenz.jetzt, meiner Kursplattform. Abmeldung ist natürlich jederzeit möglich, alles DSGVO-konform. Und deine Antworten aus dem Quiz da oben — die kann niemand außer dir sehen.
Der Trainer und Urheber des Onlinekurses
Trainer, Coach, Hochschuldozent und Unternehmensberater. Spezialisiert auf Kommunikation, Team-Dynamik und Organisationskultur. Über die Plattform kompetenz.jetzt erstelle und vertreibe ich Onlinekurse, die man im eigenen Tempo macht und danach tatsächlich anwendet.
Ich habe einige Jahre erforscht, was Menschen und Organisationen brauchen, um veränderungsstabil zu sein. Dabei bin ich auf eine Reihe von Fähigkeiten gestoßen, die heute jeder braucht — und eine davon ist diese: schnell zu erkennen, was glaubwürdig ist und meine Aufmerksamkeit verdient. Und was nur Nebelkerze ist, die ablenken, manipulieren und Zeit verbrennen soll.
Diplom-Wirtschaftsinformatiker (DH) · Chartered Manager & Fellow (CMI) · „Resilient Leadership" (Harvard) · Change Practitioner (Prosci) · LEGO® Serious Play Facilitator · Professional Scrum Master & Product Owner · Urheber der Dramafreimethode für Handlungsfähigkeit · diverse methodische, therapeutische, psychologische und kommunikative Weiterbildungen.
Der Urheber der Methode
Thilo Baum ist Journalist und Sprachexperte und hat jahrelang in Redaktionen gearbeitet.
Und genau daher stammt die Methode. Redaktionen müssen seit jeher dasselbe leisten wie du am Küchentisch: eingehende Meldungen sichten, Behauptungen von Belegtem trennen, Manipulationsversuche erkennen — und das schnell, weil Redaktionsschluss ist. Was am Ende in der Zeitung steht, hat diesen Filter passiert. Was ihn nicht passiert, landet im Papierkorb.
Dieses Handwerk hat Thilo Baum aus der Redaktion herausgelöst und für den Alltag nutzbar gemacht. Darüber hat er das Buch Immun gegen Unsinn geschrieben. Außerdem hat er das ehrenamtliche Netzwerk Infolotsen gegründet, in dem er Trainerinnen und Trainer ausbildet — dort habe ich meine Ausbildung gemacht. Wir bieten auch Live-Trainings an.
Wer behauptet,
belegt.
Nicht du. Du musst nichts widerlegen, nichts recherchieren und niemandem Lüge vorwerfen. Eine einzige Frage genügt: Woher weißt du das?
Kostenlos starten
Trage dich hier ein und du bekommst sofort kostenlosen Zugang zum Kurs. Kein Trick, kein halber Kurs, bei dem jemand doch noch Geld will, wenn es interessant wird.
Mit dem Absenden willigst du ein, den Kurs per E-Mail zu bekommen. Hinweise zum Datenschutz in der Datenschutzerklärung.
Kurz gefragt
Du musst nicht herausfinden, was stimmt.
Du musst nur wissen, was du ernst nehmen musst und was nicht.
30 Minuten · kostenlos · kein Haken
Kurz gefragt
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